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Strategie für interne Verlinkung aufbauen

MetricSpot zählt die internen Links auf einer Seite. Gesunde interne Verlinkung verteilt PageRank über die Site und gibt Googlebot mehr Crawl-Pfade.

Was diese Prüfung macht

Zählt einzigartige ausgehende Links auf der Seite, die auf andere URLs derselben registrierten Domain zeigen. Die Prüfung fällt unter fünf durch — eine Seite mit weniger ist entweder verwaist, sehr dünn oder hat ihre Template-Navigation verloren.

Warum es wichtig ist

Interne Links leisten drei Dinge, die klassisches On-Page-SEO nicht kann:

  • Sie verteilen Autorität. PageRank fließt nach wie vor von Seite zu Seite. Ein Beitrag mit hoher Autorität, der auf fünf Schwester-Seiten verlinkt, gibt jedem davon einen spürbaren Anteil Signal weiter. Ein Beitrag, der nur zurück auf die Startseite zeigt, hortet ihn.
  • Sie geben Google mehr Crawl-Pfade. Eine neue Seite, auf die niemand verlinkt, ist eine Seite, die Googlebot nicht findet. Interne Links sind der billigste Weg, eine frische URL in Tagen statt Wochen in den Index zu bekommen.
  • Sie definieren Themenbeziehungen für KI. ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews nutzen Anchor-Text und Linkkontext, um zu entscheiden, welche Seiten deiner Site für eine Anfrage am autoritativsten sind. Ein “Definitiver Guide zu X” ohne interne Links hinein aus verwandten Beiträgen liest sich wie verwaiste Trivia.

Wie du es behebst

Geh deine Top-20-Beiträge durch und verlinke aus jedem auf drei oder vier verwandte Beiträge mit beschreibendem Anchor-Text — exakt die Phrase, für die das Ziel ranken soll.

Mach so:

<p>Sobald du <a href="/blog/canonical-tags/">Canonical Tags</a> ausgerollt hast,
ist die nächste Station eine <a href="/blog/clean-xml-sitemap/">saubere XML-Sitemap</a>.</p>

Mach nicht so:

<p>Sobald du Canonical Tags ausgerollt hast, ist die nächste Station eine saubere XML-Sitemap.
<a href="/blog/clean-xml-sitemap/">Hier klicken</a>, um mehr zu erfahren.</p>

Der “Hier klicken”-Anchor verschenkt ein Ranking-Signal. Siehe Beschreibender Linktext.

Hub-and-Spoke-Muster. Wähle deine meistbesuchten oder am besten konvertierenden Seiten aus und mach sie zu Hubs, die auf Spoke-Beiträge zu jedem Unterthema verlinken. Jeder Spoke verlinkt zurück auf den Hub. Das ist das “Topic-Cluster”-Modell, das Hubspot bekannt gemacht hat.

Tools.

  • Internal Link Juicer / Link Whisper (WordPress) — schlagen interne Links beim Schreiben automatisch vor.
  • Astro / Next.js — schreib ein kleines Build-Time-Skript, das durch deine Content-Collection läuft und vor verwaisten Beiträgen (null eingehende interne Links) warnt.
  • Screaming Frog → Crawl → Internal → Spalte “Inlinks”. Aufsteigend sortieren — alles bei null oder eins ist verwaist.

Achte auf reine Navigations-Counts. Eine sitewide Nav mit 30 Links hebt technisch jeden Seiten-Count, aber Google rabattiert Boilerplate. Ziel: mindestens 3–5 In-Body-Links pro Seite zusätzlich zum Template.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt keine harte Obergrenze. Google hat die alte Richtlinie “100 Links pro Seite” vor Jahren zurückgezogen. Das praktische Limit ist redaktionell: jeder Link sollte dem Leser helfen, nicht nur ein Keyword unterbringen. Wenn dein Beitrag 80 In-Body-Links hat, betreibst du wahrscheinlich Keyword-Stuffing.

Nein. nofollow blockiert den PageRank-Fluss und ist für nicht vertrauenswürdige User-Generated-Content oder bezahlte Platzierungen gedacht, nicht für deine eigene Navigation. Lass interne Links normal.

Was ist mit Paginierung, Archiv-Seiten und Tag-Clouds?

Sie erzeugen tausende minderwertige interne Links, die das Crawl-Budget verwässern. Setze rel="canonical" auf der Paginierung auf die erste Seite und erwäge noindex auf Tag- und Datums-Archiven, solange sie keinen organischen Traffic verdienen.

Quellen

Zuletzt aktualisiert 2026-05-11